Freie Wählervereinigung Stadtverband Schelklingen e.V. zu Besuch bei der Feuerwehr Schelklingen

Unser Vereinsmitglied Julian Gaus hat die Freie Wählervereinigung Stadtverband Schelklingen e.V. zu einem Besuch bei der Feuerwehr Schelklingen eingeladen. Vor Ort wurden wir vom Abteilungskommandanten Thomas Gaus sowie unserem Vereinsmitglied begrüßt.

Beim Rundgang im Außenbereich wurden einige altersbedingte Schäden am Gebäude sichtbar, die den Einsatzbetrieb derzeit jedoch nicht wesentlich beeinträchtigen. Auch die Eingangstür zeigt Spuren
früherer Einbruchsversuche. Zusätzlich wurde erkennbar, dass an mehreren Stellen mittelfristig Instandhaltungsbedarf besteht. Die Fahrzeugtore und die Hallengröße entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Feuerwehr behilft sich pragmatisch, indem zunächst ein Feuerwehrmann das Fahrzeug aus der Halle fährt. Die übrigen steigen danach zu.

Viele Arbeitsbereiche wurden zentralisiert, etwa das Schlauchwaschen und die Unterbringung der Einsatzuniformen. Auch der Raum für die Fahrzeuge ist äußerst knapp bemessen. Möchte man etwas an der Ausrüstung kontrollieren, muss das Fahrzeug bei Wind und Wetter aus der Halle gefahren werden. Durch die engen Platzverhältnisse ist eine vollständige Schwarz-Weiß-Trennung, also die Trennung von kontaminierter Einsatzkleidung und privater Kleidung, nur schwer umzusetzen. Fachgremien wie die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. und auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfehlen hierfür getrennte Bereiche. Da diese baulichen Voraussetzungen derzeit nicht vorhanden sind, erfolgt das Umkleiden im verfügbaren Bereich der Fahrzeughalle.

Der Hallenboden weist ebenfalls altersbedingte Schäden auf. Diese können dazu führen, dass im Winter Salzwasser der Einsatzfahrzeuge in die Kellerdecke eindringt und langfristig weitere Schäden verursacht.
Die Mannschaftsdusche ist optisch und baulich in einem Zustand, der nicht zum Nutzen einlädt.

Der Blick aus der Toilette nach oben macht ebenfalls den Sanierungsbedarf sichtbar. Insgesamt entsteht kein angenehmes oder zeitgemäßes Umfeld. Der Gesamteindruck der räumlichen Bedingungen hat viele von uns überrascht. Umso bemerkenswerter ist die professionelle und engagierte Haltung der Feuerwehrleute, die trotz der Einschränkungen mit großem Verantwortungsbewusstsein ihrem Ehrenamt nachgehen. Die Mannschaft ist sich der Haushaltslage bewusst und zeigt große Geduld. Ihre Wünsche sind bescheiden. Sie hoffen auf eine gute und vorausschauende Planung, um auch künftig handlungsfähig zu bleiben.
Wir als Freie Wähler möchten frühzeitig dazu beitragen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, damit die Feuerwehr langfristig gut ausgestattet ist und die Ausübung dieses wichtigen Ehrenamts Freude bereitet.

 


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