Bericht aus dem Gemeinderat
Am 11. September fand die erste Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause, in neuer Zusammensetzung statt. Die Zukunft des alten Schulhauses stand wieder einmal auf der Tagesordnung. Und wieder einmal fehlten wichtige Fakten, Antworten und grundlegende Informationen für eine endgültige Entscheidung. Sanierung für rund 4,2 Millionen Euro oder Abriss mitsamt Aufstellung von 20 Containern (Nutzung als Klassenräume) für 820.000 Euro ? Aufgrund eines Antrags vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Haas zu Beginn der Sitzung und der großen Mehrheit aller Stadträte wurde das Thema „Schulhaus 1904“ nun auf Anfang November vertagt.
Auf Antrag der Freien Wähler wurde in selbiger Sitzung das Thema illegale Müllentsorgung auf die Tagesordnung gesetzt. Die Kosten für die Entsorgung und Säuberung belasten das kommunale Budget erheblich und stellen zudem eine Gefahr für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit dar. Ein Vorschlag in unserem Antrag war, die Überwachung von betroffenen Gebieten durch den verstärkten Einsatz von Überwachungskameras zu verbessern. Nach intensiver Diskussion wurde beschlossen, ein Angebot für die Installation von Videoüberwachung an besonders betroffenen Standorten einzuholen. Dies soll zur Identifizierung von Tätern beitragen und als abschreckende Maßnahme dienen. Ein entsprechender Antrag wird nun bei Fachfirmen eingeholt, um die Kosten und technischen Anforderungen zu prüfen.
Die Erweiterung des Biosphärengebiet war DAS Thema der vergangenen Wochen. Nach intensiven Debatten vorab (Informationsabend, Fachgespräch und Versammlungen der Bürger) wurde schließlich über die Erweiterung des Biosphärengebiet in der Gemeinderatsitzung am 26.09.2024 abgestimmt. Der Vorschlag erhielt 17 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen. Damit wurde die Erweiterung des Biosphärengebiets mehrheitlich beschlossen.
Larissa Geißelhardt





